Tatsächlich geschafft…!

Liebe Schnattertrinchen!

Wenn ich diesen Beitrag gepostet haben werde, ist es tatsächlich geschafft… Alle Aufgaben des heutigen, vollen Freitags sind erledigt. Das war mal wieder eine volle Woche (ich glaube, dass schreibe ich fast jedes Mal, oder?) und ich freue mich riesig auf ein erholsames Wochenende. (Wahrscheinlich werde ich die Geburtstagsparty für Olafine junior 2 vorbereiten müssen, die feiert nämlich das Wochenende darauf… Aber das gehe ich gaaanz langsam an!)

Tatsächlich Liebe…!

Das ist mein Lieblingsfilm. (Es gibt natürlich noch einige andere, die ich sehr gerne mag, aber wenn ich nur einen nennen darf – so meine Aufgabe -, dann diesen.) Und warum? Er hat soviel vom echten Leben, schöne und unterhaltsame, aber auch traurige Geschichten, so wie sie das Leben schreibt. Und natürlich jede Menge Humor, Lacher, Spaß und viel kitschiges Romanzenzeug. Einfach eine tolle Mischung. (Schaue ich ja jedes Jahr wieder, meist um die Weihnachtszeit…)

Tatsächlich Nähen …!

Heute habe ich das erste Mal den Nähkurs (zusammen mit einer Horterzieherin und Olafine junior 3 – letztere als Assistentin -) im Hort von Olafine junior 3 gegeben. Es wurden neben vielen Proben auf wild zugeschnittenen Stoffen dann Lesezeichen, Glückskekse und selbst kreierte Taschen und Beutel genäht. Die drei von mir mitgebrachten Nähmaschinen haben leider alle immer mal wieder gesponnen, weil denen wohl zu viele verschiedene Leute handangelegt haben. Nähmaschinen können auch ganz schön prinzessinenhaft sein… Aber den Mädels habe ich dann erklärt, dass zwei von den guten Stücken mindestens 25 Jahre alt sind (wahrscheinlich älter) und als sogenannte „alte Damen“ halt auch entsprechend sanft und mit Samthandschuhen behandelt werden wollen. Die sind noch ein anderes Tempo gewöhnt. Jedes schnelle Nähen im Vollgasmodus wurde deshalb auch gleich mit einem Fadenreißer zum sofortigen Stopp gebracht. Am Ende der Stunde schnurrten aber alle wieder vor sich hin und ich muss nur eine noch mal nachschauen, die jetzt etwas lauter rattert als vorher….

Heute morgen, im Rahmen der Vorbereitung des Kurses, habe ich es auch endlich geschafft, meinen Zuschneidetisch aufzuräumen, so dass auch das Nähen einer neuen Tasche für mich noch drin war. Mal wieder ein Schnitt von pattydoo mit einer tollen Videoanleitung. Die Wendetasche Milly! (Der Außenstoff wurde ja frisch von Dir eingeflogen…)

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Tatsächlich salutiert…!

Manche Tage sind schon mit ungewöhnlichen Ereignissen gespickt… Am Mittwoch traf ich  – fahrradfahrend – auf dem Weg zum Optiker (Olafine junior 2 sollte eine neue Brille bekommen, sie war auch schon beim Optiker und ich musste jetzt schnell hinterher, um die Auswahl zu begutachten und vor allem, um zu bezahlen…) im Vorbeifahren einen guten Freund. Vielmehr sah er mich zuerst, rief mir meinen Namen zu und ich erkannte ihn und grüsste mit einem „Hallo“. Er grüsste auch – wortlos und salutierte mit der Hand. Ich war ganz kurz verdutzt, dachte dann aber, naja, ist halt ein Spaß, macht er, glaube ich, auch mal so mit anderen.

Auf dem Rückweg vom Optiker (die Entscheidung für die engere Auswahl von 4 und dann nur noch 2 Brillen hatte gefühlte 2 Stunden, tatsächlich wohl nur 15-20 Minuten gedauert) traf ich dann unseren Postboten, der gerade mit seinem leeren Fahrrad auf dem Heimweg war. (Ich hatte mich schon zwei Stunden vorher kurz, aber nett mit ihm unterhalten…) Ich grüßte und wünschte ihm einen schönen Feierabend. Er lächelte, nickte und salutierte mit der Hand am Kopf. Und ab diesem Zeitpunkt machte ich mir ernsthafte Gedanken, was das bedeuten sollte. Männer, die mich wortlos, salutierend grüßten. Ich fragte mich schon, ob ich über Nacht oder gar im Laufe des Tages an unglaublicher Autorität gewonnen hatte. Aber wodurch? Es gab nur eine Erklärungsmöglichkeit: die neue, gelbe (laut einer Kollegin zum Orange tendierende) tolle und aus der Bretagne stammende Regenjacke. Ein echt tolles Teil! Hatte ich am Ostermontag im Urlaub erstanden. Tja, Kleider machen Leute! Freue mich schon auf das nächste Regenwetter und bin gespannt, ob das auch weiterhin mit dem Salutieren so gut klappt….;-)

Tatsächlich gärtnern…!

Ja, unser Selbstversorgerbalkon nimmt tolle Formen an. Die Karotten, Kartoffeln und Erbsen sind bereits draußen ausgesät. Die roten Tomatenpflanzen sind umgetopft und die gelben Cocktailtomaten zur Anzucht in der Erde eingenistet. Jetzt fehlt nur noch die Bohne, die Kapuzinerkresse und der Salat. Hier mal ein kleiner Einblick:

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Tatsächlich gecoachen…!

Ein bisschen hatte ich davon ja schon erzählt. Im Urlaub habe ich meinen ersten Nachtgeocache im Wald geschafft. Natürlich nicht alleine! (Das hätte ich mich nie getraut…) Denn auch zu neunt (3 Erwachsene und 6 Kinder, eines davon mit einem bandagierten Schlüsselbeinbruch, aber halt davon nicht abzubringen…) war es doch ab und zu ganz schön gruselig – im Dunkeln, mitten im Wald…. Als Olafine junior 3 dann zwischendurch richtig Angst bekam, vor allem vor möglichen Wölfen, hatte ich echt Mühe, meine eigene Ängstlichkeit zu verbergen und ihr Mut zuzusprechen. Wir sind dann teilweise ziemlich laut singend von Cache zu Cache gelaufen….. (Singen hilft wirklich!) Gesucht haben wir übrigens nach Reflektoren, so dass wir mit den Taschenlampen herumleuchten mussten, um dem richtigen Weg zu folgen. Bei langen Reflektoren mussten die Erwachsenen dann in den Wald hinein und dort nach Verbandskästen suchen. Die enthielten jeweils Aufgaben zum Thema „Nachtwache in einem Krankenhaus“. Wir mussten Pulsmessaufgaben lösen, Medikamente einteilen und Zuteilungen sowie Tablettenportionen zählen. Echt gut gemacht! Nur bei zwei Verbandskästen mussten wir uns geschlagen geben, weil der Bach dazwischen noch zu viel Wasser führte. Auch wenn die Knirpse vorschlugen, wir könnten sie doch rüberwerfen (sie wollten auch endlich mal direkt in den Wald stapfen dürfen, was aber aus Sicherheitsgründen von den Erwachsenen verboten worden war), konnten sie unserem Argument, dass sie ja niemand zurückwerfen könne, nichts entgegen halten. Als wir endlich nach 2,5 bis 3 km wieder bei den Autos ankamen, die jüngsten Kinder schon sehr müde und etwas quengelig waren (der fast Zweijährige konnte nur mit dem selbstkomponierten Song „Auto, Brumm, Brumm, Brumm, Auto, Brumm, Brumm, Brumm“ auf den letzten Metern bei Laune gehalten werden), waren wir total froh, heil aus diesem dunklen Wald gekommen zu sein. Und natürlich stolz wie Bolle…..!

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(Hier leuchten die Reflektoren rechts im Bild vom Final-Cache wegen des Blitzlichts zurück…)

Tatsächlich herausgefordert…!

Ja, nun kommt die Herausforderung an Dich. Ich dachte mir, dass muss mal wieder was Schwieriges sein. Etwas echt Kniffliges. Hmmmm, aber was? Ach, ich liebe doch Fotosafaris! Also, dann schicke ich Dich mal auf Fotosafari, natürlich mit Lucy. Lucy möchte nämlich an drei besondere Orte. Zum einen wünscht sie sich schon lange, vor der Zahl (vielleicht Hausnummer?) 42 zu posieren. Das soll das erste Bild sein. Dann möchte sie natürlich in einem richtigen Baum herumklettern. Das zweite Bild. Und schließlich liebt sie Bücher und möchte gerne an einem ungewöhnlichen Ort (draußen natürlich) mal ein Buch lesen. Das dritte Bild. Viel Spaß auf der Safari!

(Für alle Nicht-Insider: Lucy ist ein Affe, den Schnattertrinchen junior 2 und ich zusammen anhand einer frei erfundenen Vorlage genäht haben, also ich habe eigentlich nur ein bisschen und Schnattertrinchen junior 2 hat ganz viel genäht!)

Und nun ist tatsächlich Feierabend! Ich werde mich früh schlafen legen… Oder doch lieber erst das spannende Buch zu Ende lesen. Aber gleich danach lege ich mich schlafen!

 

Ganz liebe Grüße  – an alle – und ein schönes Wochenende, don’t forget to be awesome

Deine Olafine

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