Bin ich aufgeregt!

Liebe Dino!

Ich freue mich unglaublich wahnsinnig doll, dass wir den gemeinsamen Blog angegangen sind! Bin sehr gespannt, wie sich alles entwickeln wird….

Und hier kommt nun gleich mein erster Blogbeitrag:

Heute erzähle ich Dir von John Green und dem Kinofilm Margos Spuren, zwei Büchern, einem Briefträger und Tomatenpflanzen. Und am Ende komme ich dann zur Erfüllung einer der notwendigen Bedingungen, damit ich keine von Dir ausgedachte Strafe erfüllen muss.

John Green
Diese Woche hatte ich endlich wieder ausreichend Internetzugang und konnte drei Wochen vlogbrothers-Videos nachholen. Ich habe sogar an deren Umfrage teilgenommen! Außerdem habe ich die Verfilmung von „Margos Spuren“ (Paper Towns im Original) im Kino in englischer Sprache gesehen und war hin und weg. Wir waren am Sonntagvormittag zwar nur wenige Leute im Kinosaal und ich dachte kurz vor Filmbeginn noch „Ob mir der Film überhaupt gefällt? Ich kenne doch das Buch und die Geschichte kann mich doch gar nicht mehr überraschen oder fesseln…“. Aber dann war ich so begeistert und habe sehr viel gelacht und war am Ende sogar zu Tränen gerührt, dass meine Bedenken völlig überflüssig waren. Auch wenn im Film natürlich die Geschichte etwas abgewandelt wurde, so bewegt sie sich nah am Buch. Aber es ist nicht nur die schöne und authentische Geschichte, die mich wieder begeistert und ihre Offenheit so fasziniert hat, es waren auch die Schauspieler! Sie haben alle die Rollen sehr überzeugend gespielt. Hut ab! Ein wirklich toller Film!!

Zwei Bücher
Im Urlaub habe ich es dieses Jahr tatsächlich geschafft, dreieinhalb Bücher zu lesen! Eines hat es mir dabei besonders angetan: „Wunder“ von Raquel Palacio. Wahrscheinlich ist es eher als Jugendbuch einzustufen, aber ich war gepackt, fand es sehr leicht und flüssig zu lesen und es hatte inhaltlich eine Menge zu bieten. Es geht um einen im Gesicht entstellten Jungen, der in den USA lebt und zu Beginn der 5. Klasse das erste Mal eine Schule besucht. Absolut ein Lesemuss! Einer meiner liebsten Sätze (und es gibt schon ein paar) aus diesem Buch:
„Wenn jede einzelne Person in diesem Raum es sich zur Regel machen würde, wo immer sie sich befindet, wann immer es möglich ist, zu versuchen, sich etwas freundlicher zu verhalten, als es notwendig ist – würde die Welt zu einem besseren Ort werden.“
Ich halte diesen Ansatz „Sei etwas freundlicher als notwendig!“ für absolut überzeugend und habe schon oft erlebt, was es mit Menschen macht, wenn man ihn praktiziert. Nicht nur mit den anderen Menschen, auch mit einem selbst. Ein schönes Gefühl! Und eine schöne Vorstellung, wie die Welt besser wird und es Menschen – zumindest für einen kurzen Moment, vielleicht auch für länger – besser geht.

Das zweite Buch lese ich gerade noch (habe noch 12% übrig laut E-Book), möchte es Dir aber bereits jetzt ebenfalls ans Herz legen, weil es so fantastisch authentisch, lustig, nachdenklich, überzeugend und gut lesbar geschrieben ist. Es heißt „Ein Mann namens Ove“ von Fredrik Backman. Ich lerne gerade sehr viel darüber, wie Männer so denken können, mehr sage ich mal nicht…;-)

Unser Briefträger
Ja, heute habe ich den oben genannten Ansatz „Sei etwas freundlicher als notwendig!“ am eigenen Leib erlebt und fand es herrlich. Da klingelt es gegen 14 Uhr, der Briefträger steht in Regenklamotten vor der Haustür und hat Post für mich. Die übergibt er gerne persönlich, wenn sie kaum oder nur sehr schlecht in den Briefkasten passt (was ja schon mal an sich freundlicher ist als notwendig). Da kommt er die erste Treppe extra zur Wohnungstür raufgelaufen, schaut mich an, lächelt und sagt: „Ich muss sie aber erst noch etwas fragen.“ (Ich wollte schon den Haufen in Empfang nehmen…) „Wollen Sie nur das Päckchen oder auch die Rechnungen?“ und er grinst. Er macht da einfach so einen Spaß! Toll! Ich habe natürlich geantwortet: „Gerne nur das Päckchen!“ und schon gelacht. Habe trotzdem alles bekommen…. Aber er hat gegrinst und ich gelacht und es herrschte aufgrund des kleinen Spaßes und der freundlichen Aufmunterung einfach eine gute Stimmung! So machen auch kleine Dinge im Leben einfach Spaß!

Tomatenpflanzen
Ja, das war etwas wirklich Ungewöhnliches. Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn man im Alltag beim alltäglichen Trott oder bei alltäglichen Tätigkeiten so kleine Besonderheiten entdeckt. Da war ich mit dem Fahrrad unterwegs, fuhr über die Brücke und sah auf dem Lastschiff, das gerade unter der Brücke durchfuhr, einen Mini-Topf-Pflanzen-Garten mit Tomatenpflanzen. Was auf einem so kleinen Raum dann doch Platz finden kann, wenn es einem wichtig ist. Schön!

So, liebe Dino, nun kommt mein Rätsel an Dich:
Was ist das, was Du hier auf dem Foto sehen kannst?

IMG_6694

Und hier meine Bedingung an Dich für Deinen Blogbeitrag:
Zitiere ein Gedicht!

Ich freue mich schon drauf, sei unglaublich großartig und bis Sonntag

Deine Olafine

(P. S. Jetzt hat mir die Autoverbesserung von Pages doch tatsächlich anstatt „Olafine“ das Wort „Olafen“ vorgeschlagen… Was ist denn das?)

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