Lies mal kurz …

Liebe Schnattertrinchen!

Und da ist es schon wieder Freitag. Endlich bald Wochenende… (Ich muss heute leider noch mal kurz ins Büro, deshalb beginnt mein Wochenende tatsächlich erst heute Nachmittag.) Dafür freue ich mich riesig, dass wir am Sonntag die Dino besuchen fahren, da sie einen runden Geburtstag feiert und uns zu leckerem Essen eingeladen hat!! Meine Freude darüber wird auch das frühe Aufstehen am Sonntagmorgen (der Zug fährt um 5:55 Uhr ab…) bestimmt nicht trüben können, ich bin ja so eine Gerne-Früh-Aufsteherin. Aber die Kinder werden dann bestimmt etwas andere Laune haben… Mal sehen, was das so für Auswirkungen haben wird…. ich werde berichten!

Halt mal kurz

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Das Spiel werden wir auf jeden Fall mitnehmen, im Zug hoffentlich schon spielen und natürlich der Dino und dem Rest der Familie zeigen. Es ist das inzwischen in der 1. Auflage ausverkaufte Spiel von Marc-Uwe Kling (Känguru-Chroniken) und ist wirklich witzig! (Ich muss hier nochmal betonen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe, das Spiel gleich in der 1. Auflage zu ergattern!!! *freu*) Eine der Spielkarten heißt zum Beispiel „Halt mal kurz“ und bedeutet, dass derjenige, der die Karte gespielt hat,  die Hälfte seiner Karten irgendeinem anderen Spieler mit dieser Bemerkung geben kann und die Karten dann los ist!! Dagegen kann man sich nur mit der Karte „Not-to-do-Liste“ wehren, wenn man sie sofort ausspielt und sagt: „Das steht auf meiner Not-to-do-Liste!“. Schön auch die Karte: „Ach meins, deins, das sind doch bürgerliche Kategorien!“ und man tauscht einfach seine Karten mit einem beliebigen anderen Spieler. Anstrengend ist die Nazi-Karte. Da muss man nämlich mit der flachen Hand draufschlagen und wer zuletzt schlägt, muss eine Karte aufnehmen. Das gibt immer so ein Gehaue (aber auch Gelache…)… Es gibt noch mehr Karten, aber am besten spielen wir das Spiel einfach, wenn ihr uns besuchen kommt!

Lies mal kurz

Oje, keine ganz so einfache Herausforderung in der kurzen Zeit. Aber natürlich nicht unmöglich! Endlich darf ich mal die Selfie-Stange (Verbesserungsvorschlag von der Autokorrektur: Melfi-Stange…) einsetzen.

Also machte ich mich heute Mittag auf den Weg, hatte Buch und Selfie-Stange dabei und plante, im Thai-Restaurant, während ich auf das für Olafine junior 2 bestellte Mittagessen wartete, von mir dort wartend ein Foto zu machen. (Kurzer Einwurf, damit es nicht zu Fragezeichen im Kopf kommt: Olafine junior 2 hatte heute ihren sehr, sehr langen Schultag und mag das Kantinenessen nicht… Also habe ich ihr versprochen, leckeres Essen vom Thai in der Mittagspause vorbeizubringen…) Im Thai-Imbiss angekommen musste ich jedoch feststellen, dass er – wie immer – leider sehr gut besucht war, unter anderem mit Anzugträgern und Geschäftsleuten, so dass ich mir leider doch etwas blöd vorgekommen wäre, hätte ich hier mit der Selfie-Stange einen Schnappschuss mit Buch in der Hand gemacht…

Also ging es weiter mit dem Essen für Olafine junior 2 und für mich zur Schule. Inzwischen hatte ich auch einen neuen Plan. Nach der Essensübergabe ging ich in den gegenüber der Schule befindlichen Park, um mich lesend und essend dort auf eine Bank zu setzen und dabei zu fotografieren. Der Himmel wurde zwar etwas dunkler, aber noch schien die Sonne. Doch leider waren in diesem Park sämtliche Bänke abgebaut worden!! Also gab es sicherheitshalber schon mal dieses Foto:

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Dann wollte ich doch noch den dritten Anlauf wagen und machte mich auf den Weg zum Fluss. Und nun entstand endlich das Foto, mit dem ich hoffe, Deine Aufgabe erfüllt zu haben.

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Es sieht zwar nach einem gewöhnlichen Ort aus, aber es war so kalt dort, dass ich die einzige Wagemutige war, die sich bei dieser Kälte (trotz zaghaftem Sonnenschein, der immer mehr den aufziehenden Wolken weichen musste) auf eine Bank zum Essen und Lesen setzte. (Also doch ungewöhnlich, oder?)

Links neben mir kannst Du auch mein Essen sehen. Doch als ich gerade damit anfangen wollte, musste ich leider feststellen, dass ich alle Gabeln und den Löffel der Olafine junior 2 (für Freundinnen zum Mitessen) gegeben hatte…. Na gut, dann also schnell nach Hause und dort endlich – in der Wärme – den leeren Magen füllen.

(Und das Buch da auf dem Bild konnte ich auch noch zu Hause endlich zu Ende lesen…)

Such mal kurz

Ja, das ist die Geschichte, die ich auch schon beim letzten Mal hätte schreiben können, aber dann doch aus Zeitgründen auf später verschoben habe. Ich muss aber mal kurz etwas ausholen:

Eine gute Freundin von mir gab mir mal als Tip folgenden Link (Achtung, liebe Dino, das wird Dich bestimmt besonders interessieren): dinovember.tumblr.com. Dort zeigen Eltern den Kindern, was ihre Dinosaurier nachts oder sonst wann tun, wenn die Kinder schlafen oder nicht da sind. Eine schöne und witzige Idee.

Und dann suchte ich unser Putztuch. Hier, wie Du siehst, ein ganz normales (sehr gut funktionierendes) Staubputztuch.

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Ist immer sehr beliebt, wenn der Staub mal wieder überhand genommen hat. Leider benutzen es daher auch viele Familienmitglieder und es wird immer mal wieder verlegt. Dachte ich – auf meine naive Art – bisher… Dann wie gesagt, der Tip von der Freundin auf den oben beschriebenen Link und ich konnte nach der Umräumaktion der Kinderzimmer Anfang Januar das Tuch nicht mehr finden. Ich habe wirklich überall gesucht, nach einer gewissen Zeit echt an den unmöglichsten Orten… Kein Putztuch! Als die Verzweiflung nach einigen Tagen immer größer wurde, musste ich mich wieder beruhigen, tief ein- und ausatmen und dann mein übliches Mantra vor mir hersagen: „Das wird schon. Alles wird immer irgendwie schon wieder!“. Zum Glück konnte ich mich dann mit anderen Dingen gut ablenken und vergaß – das Putztuch möge es mir verzeihen – tatsächlich, dass ich das heißgeliebte Staubputztuch langsam für immer verloren glaubte. Und dann, eines Morgens, gerade schlaftrunken auf dem Klo sitzend, veranlasste mich wohl das Universum, mal genauer zur Heizung im Bad zu schauen. Da blitzte etwas hellblaues durch. Hellblau….. WIE DAS STAUBPUTZTUCH!

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Nun hätte ich ja denken können, boah, wie konnte das dahinter rutschen. Ob ich das wohl mal zum Trocknen hingelegt hätte und es dann einfach so, quasi ausversehen, einfach verrutscht ist? Hätte ich, wenn ich noch naiv gewesen wäre, ja einfach so denken können. Aber ich hatte nunmal den Link-Tip von der Freundin bekommen und mir wurde schlagartig klar, dass das Staubputztuch – mein Staubputztuch – tatsächlich auch ein Eigenleben hatte. Mir wurde bewusst, dass ich das Tuch bei der Umräumaktion dermaßen strapaziert hatte, dass es sich eine Auszeit, einen Urlaub genommen hatte. Hinter der Heizung, im Staubtuchurlaubsparadies! Sehr schnell und preisgünstig zu erreichen. Bin mal gespannt, wann die Postkarte ankommt… (Postkarten kommen aus fernen Urlaubsländern ja meistens erst an, wenn die Leute schon lange wieder zurück sind.) (Und natürlich wird mir mein heißgeliebtes Staubputztuch – dessen Namen ich leider nicht kenne, den es mir aber bestimmt auf der Karte verrät – eine Postkarte aus seinem ersten Urlaub geschickt haben….!)

Erfülle die Aufgabe mal kurz

Und deshalb nun hier Deine Aufgabe für Deinen nächsten Blogbeitrag: Suche und finde in Deinem Haus einen Gegenstand, von dem Du überzeugt bist, dass er ein Eigenleben hat und zeige mir ein Foto, in dem Du diesen Gegenstand beim Leben seines Eigenlebens überrascht hast. Ich gebe zu, das könnte etwas zeitaufwendig werden, diesem Gegenstand mit einer Kamera auf der Lauer zu liegen… Aber Du schaffst das schon!

Erzähl mal kurz

…was sonst noch so in den letzten zwei Wochen so los war! Ja, mach ich!

Ich und Olafine junior 3 waren krank. Echt blöd! War dieser virale (wahrscheinlich grippale) Infekt, der gerade mächtig rumgeht. Ich war relativ schnell wieder auf den Beinen, bei Olafine junior 3 hat es leider fast eine Woche gedauert… In dieser Zeit ist dann, mit tatkräftiger Hilfe von Olafine junior 3, dieses kleine Schnabelina-Täschchen entstanden:

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Weiterhin habe ich auch mal wieder für mich genäht, einen neuen Kissenbezug für die Sofakissen. Jetzt ist nur noch eins im (saisonal abgelaufenen) Weihnachtslook, aber das wird sich hoffentlich auch bald ändern….

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Außerdem habe ich eine Nähanleitung für Dich entworfen, damit Du die Schnellheftertaschen (-ich nenne diese Tasche „Hilda“-), die ich für Deine Töchter genäht habe, auch selbst nachnähen kannst. Es gibt auch eine kleine Verbesserung bei der „Klappe“, so wird es hoffentlich einfacher zu nähen sein und es sieht auch etwas schöner aus.

Hilda Nähanleitung

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Ordnertasche Hilda

Diese Anleitung werde ich wohl auch auf Pinterest verlinken…

So, meine liebe Schnattertrinchen, jetzt ist der Freitag auch schon bald zu Ende und ich sollte mal langsam meinen Beitrag veröffentlichen…

Ich wünsche Dir ein sonniges Wochenende, Grüße an Deine Lieben,

don’t forget to be awesome

Deine Olafine

P.S. Guck mal kurz …

Diese Woche habe ich eine Mitarbeiterin aus einem anderen Bereich dabei beobachten können, wie sie bis in den sechsten Stock langsam und stetig LESEND die Treppe hochgestiegen ist! Muss das ein spannendes Buch gewesen sein… Ich hätte nach dem Titel fragen sollen, aber sie war so vertieft, ich hätte bestimmt nur gestört…

Achso, und falls Du Dich über die verschiedenen Zeitformen im Beitrag wunderst… Er ist so im Laufe des Tages entstanden, in verschiedenen Abschnitten… Manches stand da noch an, anderes war schon vorbei…

 

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3 Gedanken zu “Lies mal kurz …

  1. Schnattertrinchen schreibt:

    Cooles grünes Fahrrad! Passt zu Schnattertrinchen Junior2’s blauen Fahrrad 🙂
    Ich glaube deine Kollegin wollte an unserem Lesewettbewerb mitmachen, deshalb ist sie die 6 Etagen langsam lesend nach oben gestiegen… ist doch mal was ungewöhnliches in einem Treppenaufgang ein Buch zu lesen!
    Und für wen ist diese schöne Pferde Clutch?

    Gefällt mir

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