Vorwarnung

Liebe Schnattertrinchen!

Ich muss Dich vorwarnen (um gleich mit der Tür ins Haus zu fallen)! Es ist auch noch nicht Freitag, aber ich muss Dich warnen und bevor ich das vergesse, schreibe ich es am besten jetzt schon mal auf. Gestern Abend (Sonntag) ist mir nämlich bewusst geworden, dass Ihr uns ja bald besuchen kommt. Und zwar weil es mal wieder einer der vielen Abende war, an denen mir klar geworden ist, dass unsere Abendmahlzeiten häufiger nicht so normal verlaufen. Und deshalb muss ich Dich jetzt vorwarnen, damit Ihr auf unsere Abendmahlzeiten vorbereitet seid und wisst was Euch erwartet…. Es kann nämlich passieren, dass wir alle vor lauter Lachen und Quatschgesabbel gar nicht zum Essen kommen (niedrigste Stufe). Etwa, weil Olafine junior 2 mal wieder kräftig Wuffetoteles übt. Das ist eine unserer Geheimsprachen. (Die andere ist die Räubersprache, leichter zu lernen und zu verstehen, aber deshalb kann ich sie Euch auch nur persönlich beibringen und auf keinen Fall hier im Internet erklären. Das Internet vergisst ja nichts…) Wuffetoteles spricht man dann, wenn man mit vollem Mund trotzdem weiterredet. Olafine junior 2 hat gestern Abend ganz konsequent immer, wenn sie etwas erzählen wollte, erstmal vom Brot abgebissen und dann im einwandfreien Wuffetoteles ihre Kommentare und Erzählungen von sich gegeben. War ganz schön anstrengend, sie stets zu verstehen…. Zum Glück konnte ich sie nach gewisser Zeit überzeugen, aus Rücksicht auf uns wieder deutsch zu sprechen.

Gerne passiert es aber auch, dass Witze, Anekdoten oder gar humorvolle Einlagen erzählt werden. Das ist natürlich nicht so schlimm. Unangenehm und etwas gefährlich wird es aber, wenn die Pointen gerade dann zum Ausdruck kommen, wenn die Zuhörer noch Getränke oder Essen im Mund haben…. (höchste Stufe)

Und auf der mittleren Stufe liegt natürlich das weite Mittelfeld: Geistreiche Gedankendiskussionen mit Olafine junior 1, Geschichten aus dem Alltag von Olafine junior 3, zwischendurch mal ungewöhnliche Essenszubereitungen (gestern war es das Plattklopfen von warmer, aufgebackener Brezel….) oder Kämpfe um die letzten Reste von heißbegehrten Speisen.

Tja, dass sind nur Ausschnitte und ich habe meiner Familie gestern Abend nochmal klargemacht, dass wir Euch bald als Besuch haben und wir uns vielleicht besser benehmen sollten. Aber es kam dann der Gegenvorschlag dahin, dass ich es Dir doch einfach erzählen sollte. Damit Ihr vorgewarnt seid. Das habe ich hiermit erledigt!

(Ich hoffe, Ihr kommt uns jetzt trotzdem noch besuchen…)

Superbowl

Chapeau! Du warst ja richtig kreativ. Deine Lösung der Herausforderung hat mir sehr gefallen. Und wegen des Superbowls hatte ich heute auch keinen klassischen Montag. Vielmehr haben wir das Spiel aufgezeichnet und uns heute Morgen (mit Ausnahme von Olafine junior 1) um halb acht vor den Fernseher gehockt und das Spiel nachgeschaut. Die Kinder hatten alle wegen Rosenmontag frei und Herr Olafine und ich sind einfach etwas später zur Arbeit gegangen. Herrlich, mal so einen Montag zu beginnen! Zur Feier des Tages gab es zum Frühstück frisch zubereitete Apfelpfannkuchen und aufgebackene Brezel.

Zwar stand zur Auswahl, das ganze Spektakel auch nachts zu schauen und morgens dann einfach länger zu schlafen. Und ich glaubte wir hätten aus Vernunft (Werbung hätte nicht weitergespult werden können, wir wären vielleicht doch auf dem Sofa eingeschlafen usw.) uns für die Montagmorgen-Anguck-Variante entschieden. Neeeeeee, im Laufe des Spiels wurde mir klar, dass das Unterbewusstsein das Wohl der Nachbarn im Sinn hatte und einen nächtlichen Einsatz der Polizei verhindern wollte. Denn wir haben dermaßen laut mitgejubelt, dass es in dieser Richtung garantiert Konflikte gegeben hätte…. Tagsüber waren die meisten zum Glück aus dem Haus!

Jetzt bin ich müde (habe die letzte Woche echt zu viel gefeiert….) und gehe endlich schlafen… Bis Freitag!

… Es klopft der Freitag zaghaft und früh an die Tür….

Jetzt, so früh am Morgen, bin ich viel wacher, alle sind aus dem Haus, der nächste Termin steht erst in einer Stunde an und ich mache mich voller Freude an meinen Blogbeitrag.

Blumenhafte Herausforderung

Eine sehr schöne Aufgabe, die Du mir da gestellt hast. Aber auch richtig einfach…. In unserem Garten tummeln sich schon einige Frühblüher, vor allem ob des milden Winters… Deshalb musste ich nur eine Minute nach draußen, ein paar Schnappschüsse knipsen und schon war alles erledigt…. Hier meine Produkte:

Frühlingsblume.jpg

Links stehend, rechts auf dem Immergrün liegend….

Immergrün und co.jpg

Oben die Primeln (die fast durchgängig geblüht haben…) und unten mein heißbeliebter Immergrün, den ich inzwischen auch in hellem Rot/Lila und weiß habe!

Lustiges Lied

Davon wollte ich Dir eigentlich schon viel früher berichten, aber irgendwie ist das untergegangen. Aber dank meines Bullet Journals habe ich mich wieder daran erinnert. Die ganze Familie war nämlich vor 3-4 Wochen im Filmmuseum. Ein Familienausflug mit teilweise sehr kritischen Beiträgen zu Sinn und Zweck des Ganzen von Olafine junior 1. Aber philosophische und pädagogische Erörterungen machen ja auch Spaß…

Jedenfalls wurden dort auch Filmbeiträge aus den ersten Jahren bzw. Jahrzehnten des Films gezeigt. Und weil an dem Sonntagmorgen nur wenige Leute im Museum waren und vor allem viele Touristen, schien ich so ziemlich die einzige zu sein, die den Text auf deutsch verstand und herzhaft mitlachte. Zum Glück gibt es den Film auch auf YouTube!! Hier der Link (mit englischen Untertiteln, die aber nicht so schön wie der deutsche Text sind…):

Hier der Text (ohne Gewähr, die Aufnahme ist nämlich von mäßiger Tonqualität und an manch einer Stelle konnte ich nur raten oder Lücken lassen…):

Der Schutzmann heutzutag/ hat manche Müh‘ und Plag’/ kolossal zu tun/ darf Tag und Nacht nicht ruh’n. / Sein Amt ist riesig schwer, / denn mitten im Verkehr / von früh bis abends spät / er an der Ecke steht.

Es ist der Schutz-Schutz-Schutzmann / zu so manchem nutz, / wozu er früher viel zu dumm, / jetzt wünscht es das Präsidium. / Jetzt ist er arbeitsfroh, / der neue Po-Po-Po-, / der neue Polizeipräfekt, der ….

Wenn wir am Straßenrand, / erheben stolz die Hand, / dann steh’n die Wagen ruhig, / dann kann die Leute durch. / Doch wenn die Damenwelt / sich gar zu ängstlich stellt, / sich über’n Damm nicht traut / und zaghaft um sich schaut: / Dann ist der Schutz-Schutz-Schutzmann als Begleiter nutz, / dem zarten Wesen reicht galant / er als Kavalier ihr seine Hand. / Die wackeln seelenfroh / mit ihrem Po-Po-Po, / mit ihrem Polizisten stramm / als schöne Leute über’n Damm.

Bei Werner (Berger?)(?) wird oje, / gestohlen ein Collier, / der Diebin die’s gemopst/  bin ich gleich nachgehopst. / Als ich im Polenland, / die Dame endlich fand, / da sah ich keine Spur / von jener Perlenschnur. / Da war dem Schutz-Schutz-Schutzmann / seine Klugheit nutz, ein …. wand sich…, / da kam auf einmal alles raus. / Warum, wodurch, wieso/ ja durch den Po-Po-Po, / den Polizist, der es verstund, / wie man die Sache deichseln kunnt.

(Mir scheint, der Text ist auch etwas kritisch gemeint…. 😉 ) Auf jeden Fall finde ich die Choreographie dazu einfach herrlich…

„Singender“ Chorordner

Na, wenn das mal keine perfekte Überleitung ist… Eine liebe Freundin hatte Geburtstag und ich habe zum Glück schon vor Monaten den perfekten Stoff für sie gefunden (von Loralie). Sie ist nämlich eine begnadete Kirchenchorsängerin (gerne auch Gospel, aber nicht nur) und dieser Stoff zeigt nur Kirchenchorsängerinnen! Ich habe ihr eine Ordnertasche für ihre ganzen Noten genäht. Klappt man die Tasche auf, kommt gleich der Ordner mit den Noten zum Vorschein (habe ich leider nicht fotografiert und jetzt ist es ja schon verschenkt…). Hier die Bilder von außen:

Musikordner.jpg

Da ich noch einiges an Stoff übrig habe, muss sie sich jetzt noch mehr Sachen wünschen, die ich nähen soll… Oder singt hier noch jemand im Chor und braucht so eine Tasche?

Ungewöhnliche Auswirkungen einer Alltagskommunikation

Ich bin ja der Meinung, im Alltag passieren andauernd lustige, witzige und ungewöhnliche Dinge. Man muss nur aufmerksam sein und genau hinsehen. So geschah gestern Abend folgendes (Herr Olafine hat mir die Erlaubnis gegeben, das hier aufzuschreiben, nur mal so am Rande…):

Es ist ungefähr kurz nach halb sieben. Herr Olafine schickt eine Nachricht, darin sagt er, dass er jetzt einkaufen gehe, und fragt, ob uns noch etwas eingefallen sei. Ich bin gerade beschäftigt, tippe schnell und sende, ohne vorher zu lesen. Das hilfreiche Autokorrekturprogramm hat diesen Umstand bemerkt und sich einen Spaß erlaubt: Es verwandelte „Buko“ (gemeint ist der Frischkäse) in „Niki“. (Ich meine, offensichtlicher geht es ja wohl nicht mehr, oder? Natürlich hat dieses Programm ein Eigenleben und lacht sich bis heute morgen noch Schrott darüber….). Ich sendete also gleich dem falschen Wort „Niki“ nochmal das richtige Wort „Buko“ (diesmal von Hand korrigiert und der Autokorrektur eins ausgewischt) nach. Sicherheitshalber klarstellend auch noch in einer dritten Nachricht „Niki nicht“. Es sah folgendermaßen aus:

whatsapp.jpg

und ich dachte, jetzt ist alles geklärt, und ich widmete mich wieder meinem Beschäftigtsein. Gegen 19 Uhr kam Herr Olafine mit der eingekauften Beute nach Hause, während ich gerade Nudeln kochte. Er räumte alles ein und fragte, was denn Niki sei. Er habe der Verkäuferin gesagt, dass seine Frau sich umentschieden habe, er aber für das nächste Mal vorbereitet sein wolle: Wo finde er denn Niki? Ob das auch ein Käse sei? Die Verkäuferin habe geantwortet: Sie denke schon, aber er müsse da mal nachschauen.

Liebe Schnattertrinchen, Du kannst Dir sicher vorstellen, dass ich es allein meinen unglaublichen Superkräften zu verdanken habe, dass gestern das Essen doch noch auf den Tisch kam. Denn zunächst konnte ich vor lauter Lachen nicht mehr weiter in der Küche sinnvolle Dinge tun…

(Habe gerade schon wieder einen Lachanfall… Jetzt kann ich wieder weiterschreiben…)

(Okay, jetzt aber)

Na gut, ich fasse mich kurz. Was sonst noch so geschah:

Ich habe im Backgammon endlich einen Gammon geschafft (also ich hatte alle meine Steine raus, der Gegner – in diesem Fall Herr Olafine – aber keinen einzigen), obwohl ich das Spiel seit Weihnachten habe und bei jeder sich bietenden Gelegenheit spiele. Olafine junior 2 war übrigens die Erste, die überhaupt mit diesem Spiel einen Gammon schaffte – gegen mich, schnief.

Außerdem habe ich ein supertolles Buch zu Ende gelesen: „Oma lässt grüßen und sagt es tut ihr leid“ von Fredrick Backman. Darin kommen auch Superkräfte vor, vor allem ist es aber eine wunderschöne Geschichte über das Leben, seine Höhen und Tiefen, den Alltag, Tragik und Komik, Märchen, Liebe und vieles mehr. Einfach wunderfabelhaftschön. Sehr empfehlenswert.

Schließlich war ich live bei Marc-Uwe Kling und den Jungs von der Lesedüne und hatte einen sehr lustigen Abend. Es gab auch neues vom Känguru. Und sogar ein Kapitel von seinem neuen Buch „Qualityland“. Sehr witzig!

Ich hätte auch noch eine Geschichte mehr, aber ich denke, dass wird hier jetzt zu viel, die ist sowieso schon etwas älter und die hebe ich mir für später mal auf….

Megamäßige Herausforderung

In Anlehnung an das tolle Buch, dass ich gerade gelesen habe, bekommst Du auch eine entsprechende Aufgabe: Jeder Mensch hat mindestens eine Superkraft (erzählen, malen, nähen, kochen, Leute lieb haben, trösten, spielen, aufräumen usw.). Stelle mir eine Deiner Superkräfte (Du hast ganz bestimmt mehrere!) in Deinem nächsten Blogbeitrag vor und ein Foto, Bild, eine Skulptur oder was auch immer muss auch dabei sein, praktisch zur Untermalung oder Erläuterung. Da bin ich mal wieder supergespannt….

So, jetzt mache ich mich an meine weiteren Aufgaben hier und freue mich auf das Wochenende.

Dir, liebe Schnattertrinchen, und Deiner Familie wünsche ich eine schönes Wochenende und natürlich einen supertollen Urlaub, don’t forget to be awesome

 

Deine Olafine

P.S. Diese Woche ist endlich das von Hank Green (Bruder von John Green, Veranstalter von VidCon, YouTuber etc.) selbst gemalte Kunstwerk angekommen!! Jetzt brauche ich erstmal einen Rahmen, ist bestimmt bald superwertvoll!

 

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