Prost Neujahr!

Liebe Schnattertrinchen!

Da ich Dir ja schon über Facebook und Dir, liebe Dino, über snapchat ein frohes neues Jahr gewünscht habe, richte ich meine Neujahrsgrüße jetzt vor allem an alle anderen Mitleserinnen und Mitleser. Ich wünsche auch Euch ein schönes, aufregendes, spaßiges und tolles neues Jahr! Mal sehen, was es bringt…

Und wie ich gerade über die Statistiken feststellen konnte, bist Du etwas gespannt und hast schon mal geschaut, ob ich nicht vielleicht doch schon gepostet habe…. Okay, okay, ich schreibe ja schon!

Aber wo fange ich bloß an….

Am besten mit einem Feedback zu Deinem Beitrag. Der hat mir nämlich sehr gut gefallen. Das waren ja sehr süße, kleine Lebkuchenhäuser! (Ich habe übrigens heute die Weihnachtsstimmung wieder rausgeschmissen… Aber dazu später.)

Das Gedicht hast Du ja megamäßig gereimt. Ich kann sowas ja nicht. Deshalb musste ich ja auch die Gedichtprotzerei erfinden. (Eigentlich war Dein Gedicht ja auch nicht in der Form der Gedichtprotzerei, so wie in der Aufgabe gestellt. Aber ich kann mich jetzt leider nicht wirklich beschweren oder Dir gar eine Strafe auferlegen, weil Du doch soviel besser reimen kannst als ich….) Und wo ich schon beim Thema „Herausforderung“ bin, komme ich doch gleich mal zu meiner Aufgabe für diese Woche.

Herausforderung

„..,dass du mir aus mindestens 17 Teilen von Karotten ein Bild gestaltest, welches das Thema ‘Happy New Year’ beinhaltet!“

Ja, darüber habe ich mich sehr gefreut. Ich liebe Karotten und kaufe sie sowieso mindestens ein- bis zweimal die Woche ein. Und mir fiel auch sofort ein, wie ich diese Aufgabe gerne bewältigen wollte. Ich hatte mir überlegt, ein schönes Schild mit den Worten „Happy New Year“ zu gestalten und dann in den Supermärkten dieses Schild jeweils bei den Karotten zu platzieren und schnell einen Schnappschuss zu machen. Besonders reizte mich daran, es möglichst unauffällig zu tun oder aber zu gucken, wie die Mitmenschen darauf reagieren würden. Tja, aber seit wann läuft denn bei mir im kreativen Bereich schon alles wie geplant… Erstmal fand ich von Montag bis Mittwoch – arbeitsbedingt – keine Zeit dazu. Und Mittwochabend (oder war es sogar erst Donnerstagmorgen…?) schmierte ich dann ganz schnell ein entsprechendes Schild hin und wollte früh (was dann leider doch 10 Uhr wurde) zu mindestens zwei Supermärkten, um mein Projekt bzw. Happening durchzuziehen. Natürlich hatte ich an alles zum Einkaufen gedacht, aber – wie ich im Alnatura bei den Karotten feststellen musste – leider nicht an das „Happy New Year“-Schild. So ein sch… ! Naja, was soll’s, dann musste ich halt improvisieren. Ich dachte mir: „Mach ich halt nur ein Foto von den Karotten und füge am Computer etwas ein!“ Hier das Foto von den Karotten:IMG_7411.JPG

Stimmt, das mit dem „Happy New Year“ habe ich nicht mehr eingefügt. Aber die Karotten sprechen doch für sich, oder? (Mögliche Interpretation: Oben die alten Karotten – genau, die stehen für das alte Jahr. Und unten die neuen, frischen, leckeren Karotten – genau, die stehen für das neue Jahr. Du siehst, alles eine Frage der Deutung….;-))

Okay, Spaß beiseite, das konnte ich so ja nicht stehen lassen, nachher lässt Du mein Werk als Lösung der Herausforderung nicht zu und ich muss tatsächlich eine Strafe erfüllen…. Also hier meine alternativen Lösungsvorschläge in einer Collage zusammengefügt, so dass auch insgesamt mehr als 17 Karotten zu sehen sind:

Karotten_Fotor_Collage.jpg

Ich vermute, Du hast Dir das Ergebnis meiner Challenge anders vorgestellt, aber streng genommen, habe ich doch alle Deine Kriterien erfüllt, oder….?

 

Wie war Silvester und Neujahr?

Ich gehe jetzt mal rückwärts und fange bei Silvester und Neujahr an. Wir haben sehr schön (und vor allem lustig mit viel Lachen) bei Freunden von uns gefeiert. Deren älteste Tochter geht mit Olafine junior 3 in eine Klasse und die beiden sind schon seit der Kinderkrippe sehr gut befreundet. Wir haben fantastisch lecker gegessen (Raclette) und dann – nach dem klassischen „Dinner for one“ – Spiele gespielt. Dobble, Tier auf Tier und Camel Cup. Zwischendurch ging es schon mal raus, um etwas Feuerwerk und Knallerbsen zu genießen. Man weiß ja nie, ob die Jüngsten nicht doch schon vorher einschlafen…. (War übrigens nicht der Fall, alle – auch der Dreijährige – haben durchgehalten und wir waren um viertel nach eins erst zu Hause….).

Dafür bin ich heute trotzdem schon mal relativ früh (8:45 Uhr) aufgestanden und habe das neue Jahr gleich mal richtig tatkräftig angefangen. Nach Yoga und Frühstück wurde der Keller aufgeräumt und sogar schon die gesamte Weihnachtsdeko abgebaut und eingepackt sowie der Tannenbaum rausgeschmissen (natürlich mit tatkräftiger Hilfe von Herrn Olafine und Olafine junior 2)! Boah, sieht der Keller jetzt toll aus und es ist sogar noch Luft für zukünftige Dinge. Was für ein Gefühl, so das neue Jahr zu beginnen. Hoffentlich hält dieser Tatendrang noch etwas an, denn für die nächsten Tage habe ich noch einige Pläne und Projekte im Kopf….

Und wo ich gerade die Jahresstatistik gepostet habe, hier mal meine Buchstatistik des vergangenen Jahres (in der gelesenen Reihenfolge):

(Habe übrigens meinen Vorsatz, monatlich zwei – also insgesamt 24 – Bücher im Jahr zu lesen, geschafft!! *Freu*)

  1. Kristof Magnusson: „Das war ich nicht“
  2. Martha Grimes: „Inspektor Jury bricht das Eis“
  3. Alba & Chorin: „Halleluja“
  4. Marlies Ferber: „Operation Eaglehurst“
  5. Martha Grimes: „Inspektor Jury kommt auf den Hund“
  6. Gordon Reece: „Mucksmäuschentot“
  7. Alba & Chorin: „Gloria“
  8. Catherine Ryan Hyde: „Ich bleibe hier“
  9. Sandro Veronesi: „XY“
  10. Ben Aaronovitch: „Die Flüsse von London“
  11. Kathryn Stockett: „The Help“
  12. Lee Child: „61 Stunden“
  13. Cheryl Strayed: „Wild“
  14. Kristof Magnusson: „Arztroman“
  15. Borufka/Scheu: „Tatort Frankfurt“
  16. Hakan Nesser: „Himmel über London“
  17. Graeme Simsion: „The rosie effect“
  18. Diane Setterfield: „The 13th Tale“
  19. Jean-Luc Bannalac: „Bretonischer Stolz“
  20. John Green u. a. : „Tage wie diese“
  21. Raquel J. Palacio: „Wunder“
  22. Frederik Backman: „Ein Mann namens Ove“
  23. John Green & David Levithan: „Will Grayson“
  24. Friedrich Dürrenmatt: „Besuch einer alten Dame“
  25. Chimamanda N. Adichie: “ Americanah“
  26. Jan Weiler: „Kühn hat zu tun“
  27. Toni Morrison: „Song of Solomon“
  28. Fred Vargas: „Das barmherzige Fallbeil“

Am schönsten und witzigsten fand ich übrigens Nr. 22. Sehr leicht zu lesen, aber es steckt schon ein bisschen was drin.

Wie war Weihnachten?

Schön. Es gab tolle Geschenke, Spaß, Freude, Lachen, wenig Stress und sogar Familienbesuch.

Dabei ist mir mal wieder klar geworden, weshalb es so wichtig ist, sich Besuch einzuladen. Möglichst jemanden, der nicht so häufig vorbeikommt, vielleicht etwas kritischer guckt (oder Du es zumindest vermutest) und deine Macken und Problemchen in Bezug auf das Führen eines vernünftigen, ordentlichen und sauberen Haushalts nicht so kennt und vielleicht (und wenn Du es nur vermutest) nicht unbedingt so einfach hinnimmt….

Endlich habe ich mal wieder Ecken aufgeräumt und Dinge geputzt, die es dringend nötig hatten.

Weiterer Vorteil: Man macht entweder mal wieder Ausflüge ganz anderer Art oder – wie in diesem Fall – wie sonst auch immer, wenn dieser Besuch kommt, aber eben dann nur einmal im Jahr. Endlich war ich mal wieder auf der Legobaustelle und in der L’Osteria riesige und leckere Pizza essen.

 

DSCN2558.jpg
Thema war „Das Haus vom Nikolaus“ – voila: hier meine Nikolaushütte!

Schließlich haben wir auch wieder ganz viele Spiele gespielt. Diesmal machi koro und Backgammon. (Ich habe nämlich ein ganz tolles, edles Backgammon-Spiel zu Weihnachten bekommen!! Einfach schööööön!)

(Hatte ich überhaupt schon erwähnt, wie toll ich machi koro finde? Super, toll, spaßig… Absolut empfehlenswert. In der in der Anleitung beschriebenen Variante kann man es auch wunderbar zu zweit spielen.)

 

Wie war das Fußballspiel?

SPANNEND!

Und diesmal hatten wir als 12. Mann das Spiel sogar in der Hand… Aber dazu muss ich vielleicht mal etwas ausholen.

Kurzes Vorgeplänkel: Mindestens einmal im Jahr gehe ich zu einem Heimfußballspiel des örtlichen Fußballvereins, der in der 1. Bundesliga spielt. Ich liebe die Stimmung! Olafine junior 2 war schon öfters dabei. Olafine junior 3 ist seit letztem Winter auch mit dabei und seitdem hat unser Verein bei diesen Spielen immer gewonnen, wenn Olafine junior 3 im Stadion live zuschaute. Diesmal waren auch wieder Kollegen von der Arbeit mitgekommen (oder hatten uns mitgenommen, wie auch immer man das sehen will…), wobei einer stets für die gegnerische Mannschaft ist.

Hauptakt: Es stand nach der Halbzeitpause unentschieden und ich wollte erstmal was zu essen und zu trinken holen sowie die hoffentlich mittlerweile ohne Anstehschlange verstopfte Damentoilette aufsuchen. Natürlich fiel in meiner Abwesenheit das Tor für unsere Mannschaft! (Statistisch gesehen passiert das häufiger…) Als ich mit Süßigkeiten und heißem Kinderpunsch zurück zu meinem Platz kehrte, sagte eine Kollegin sofort zu mir, dass es ihr völlig egal sei, was ich gerade gemacht hätte, aber ich sollte es gleich nochmal tun, damit ein weiteres Tor für unsere Mannschaft fallen könnte. (Ich bin übrigens eigentlich kaum abergläubisch, eigentlich sogar gar nicht, aber beim Fußball ist das etwas anders….) Ich grinste und setzte mich. Notfalls würde ich bestimmt alles genauso nochmal machen, damit ein weiteres Tor fiele. Aber vielleicht schaffte es unsere Mannschaft ja auch so…. Und dann kam der magische Kinderpunschbecher ins Spiel: Ich trank solange davon, bis er auch für die Kinder trinkbar wurde. Während dieser Zeit war unsere Mannschaft in der Verteidigung sehr gut (ungewohnter Weise…). Als ich den Becher an Olafine junior 2 gab, stürmte unsere Mannschaft fantastisch und es sah nach einem weiteren Tor aus. Damit Olafine junior 2 ordentlich würde jubeln können, gab sie mir noch schnell den Punschbecher zurück. Es fiel kein Tor! Ich gab ihr den Becher erneut in die Hand. Schon stürmte unsere Mannschaft wieder ganz fantastisch und sie gab mir den Becher zurück (wegen besserem Torgejubel). Wieder kein Tor! Ich also den Becher wieder an Olafine junior 2. Und da machte es bei mir klick: der magische Punsch-Becher steuerte das Spiel!! Ich erklärte es schnell Olafine junior 2 und entriss ihr sodann den Becher, um die Verteidigung unserer Mannschaft zu beeinflussen und ein Gegentor zu verhindern. Klappte natürlich! Als Olafine junior 2 und ich uns nun einigermaßen ausgetüftelt hatten, wie wir ein weiteres Tor unserer Mannschaft durch geschicktes Überreichen des magischen Punsch-Bechers erreichen konnten, schnappte sich Olafine junior 3 den Becher. Angeblich, um etwas zu trinken. Es hatte sich aber schon vorher herausgestellt, dass ihr die gegnerische Mannschaft leid tat und sie wollte, dass diese nun gewinnt. Sie ließ diesen Becher nicht mehr los. Es waren noch 10 Minuten bis Spielende! Und es war unglaublich, wie der magischen Punschbecher in der Hand von Olafine junior 3 das wohlverdiente weitere Tor unserer Mannschaft verhindert hat. Es gab so viele Torchancen, keine klappte! Es war wie verhext! (Stimmte ja auch tatsächlich, wegen des Bechers….) Sogar dann, als der Torwart der gegnerischen Mannschaft wegen eines Eckstoßes seiner Mannschaft (quasi zur Unterstützung) mitten auf dem Feld und beim Sturm unserer Mannschaft gar nicht im Tor war, schaffte es unsere Mannschaft nicht, diesen Ball ins gegnerische Tor zu kriegen!!! U-n-g-l-a-u-b-l-i-c-h! Zum Glück fielen überhaupt keine Tore mehr und unserer Mannschaft gewann 2:1. Aber ich war mit meinen Nerven fertig…. Ich kaufe nie wieder Punsch-Becher oder sorge dafür, dass Olafine junior 3 – sofern sie plötzlich zur gegnerischen Mannschaft hält – einen solchen nicht mehr in die Finger bekommt.

Wie lautet Deine neue Herausforderung?

Da ich ja weiß, was es unter anderem bei Dir bzw. Euch zu Weihnachten gab, musst Du nun etwas nähen! Es muss natürlich nichts Kompliziertes sein. Aber es muss etwas sein, was man so kennt bzw. erkennt. (Also nicht von wegen total vermurkstes Stück Stoff und Du behauptest einfach, es sei ein modernes Kunstwerk zum An-die-Wand-Hängen…) Und ein Lesezeichen wäre wohl auch etwas zu einfach…. Aber ein Nadelkissen ginge…. Lass Deiner Kreativität freien Lauf! (Im Rahmen der zuvor genannten Bedingungen…) Ich bin gespannt… (Stehe notfalls für Hilfestellungen und Anweisungen über FaceTime zur Verfügung…)

 

Ich wünsche jetzt ein schönes Wochenende, don’t forget to be awesome, (ich gehe jetzt weiter rumwuseln, aufräumen, umbauen, wegschmeißen etc.)

Deine Olafine

P. S.

Sprichwort bzw. Binsenweisheit des Tages: „Fang an Neujahr tatkräftig an, so kann es nur erfolgreich werden!“ Trifft immer zu, bleibt nur offen bzw. mehrdeutig, was man so alles unter erfolgreich verstehen kann….

 

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