Wenn die Motivation mal so richtig Urlaub macht

Moin Moin Olafine!

Ganz passend für einen Lazyday bin ich heute mal wieder wie jeden Sonntag auch richtig faul und denke schon seit ein paar Stündchen darüber nach, was ich schreiben könnte („Schreib‘ doch über…“ – „Ne!“ – „Wie wär’s mit..“ – „NEIN!“ – „Gut. Dann erzähl doch von..“ – „Ne-höö!“) Denn auch wenn die Woche nicht komplett ruhig verlief, meldet sich trotzdem netterweise meine kleine, inzwischen schon normale Schreibblockade.

Alltagstrott
Faszinierend, wie ich manchmal gar nicht mehr weiß, was ich eigentlich die ganze oder besser gesagt, die halbe Woche getrieben habe! Aber ich weiß natürlich noch, dass ich Mittwochmorgen früh aufstehen musste, um eine Zugfahrt gen Norden zur FH anzutreten. Die Zugfahrt ist aber bis auf den einen Vorfall, wo ein Flüchtling scheinbar versucht hatte, mich als Partnerin anzuwerben („You and me together forever?“), relativ entspannt verlaufen und ich hatte endlich mal wieder Gelegenheit dazu, meine Nase in ein Buch zu stecken (deshalb gingen die Fahrten auch so schnell rum..)!
„Das verlorene Symbol“ von Dan Brown ‚lese‘ ich eigentlich schon ganz lange, komme aber zu Hause selten dazu, weil es typischerweise immer etwas Anderes zu tun gibt. So war ich auch ein bisschen froh über die Bahnfahrt, denn ich finde das Buch sehr gut geschrieben und mich interessiert die Symbologie – weshalb ich das Buch auch überhaupt weiterlese, da der Schreibstil mich sehr stark an „Illuminati“ und „Sakrileg“ erinnert und demnach leider nichts Neues mehr für mich ist. Die Spannung geht also oft flöten, weil ich die Absätze und Geschehnisse dank der vergangenen Bücher durchschaue.
Apropos Symbologie, damals zu Zeiten von „Illuminati“ und „Sakrileg“ gab es zu den Büchern auch eine Art virtuelle Universität für Symbologie, wo man an Kursen teilnehmen konnte (ähnlich der Nachtschule von Zamonien). Dort hatte ich mich früher auch eingeschrieben, aber bis heute habe ich sie leider nicht mehr wieder gefunden. Ziemlich schade!
Donnerstagabend traf ich mich, ich nenne sie der Einfachheit halber mal Elfe, mit Elfe zum Gebärden, wir hatten sozusagen ein kleines Gebärdentreffen gemacht, da wir bei dem anderen, großen Treffen nicht dabei gewesen sind (siehe meinen letzten Beitrag). Allerdings sind wir beide noch nicht besonders gut im Gebärden, so sah es im Cafè bestimmt richtig lustig aus, wie wir manchmal laut sprachen und manchmal irgendwelche Gesten machten. (Größtenteils hatten wir aber auch Gebärden nachgeschlagen und neue gelernt.)
Und schlussendlich verlief das Wochenende bis auf zwei Einkaufstouren ziemlich ruhig, was wir allerdings auch richtig genossen hatten. So konnten wir gemütlich „Fargo“ schauen – eine Serie, die wir für uns beide entdeckt haben. Ich gucke nämlich selbst auch noch eine Reihe anderer Serien, die Herrn Dino nicht so interessiert und umgekehrt.
Bei „Fargo“ handelt es sich um eine Krimiserie, die auf einer wahren Begebenheit basiert und an den Film von 1996 angelehnt ist. Laut dem englischen Wikipedia fällt die Serie sogar unter drei Genres: Anthology (Sammlung, weil jede Staffel in einer anderen Ära mit anderer Story und Besetzung spielt), Crime drama sowie Black comedy. Letzterem kann ich übrigens auch zustimmen!

Challenge accepted!
Obwohl ich mich eigentlich über die Fotosafari-Aufgabe gefreut hatte – über Kreativitätsaufgaben kann ich mich nun nicht beklagen -, wusste ich sofort, dass es durchaus auch nicht ganz so einfach werden könnte. Nicht nur, weil die Aufgabe ausgesprochen viel Kreativität erforderte, an der es mir an manchen Tagen regelrecht mangelt, sondern auch, weil das Wetter nicht vielversprechend war und wir auch keine allzu großen Pläne geschmiedet hatten, die sich mit der Herausforderung hätten vertragen können. Fast die ganze Woche war mein Kopf nicht am rechten Platz und am Wochenende war das Wetter auch noch pissig und stürmisch und deshalb handelt es sich diesmal bis auf ein Bild tatsächlich um eine Indoor-Fotosafari:

1. Advent (Outdoor)
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2. Advent
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3. Advent
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4. Advent
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Das letzte Bild dürfte (zusammen mit dem Schwanenbild) vielleicht verraten, dass ich ab und zu gerne Aquarell-Bilder (vor)zeichne und male. Ein paar habe ich ja schon in meiner „Kunstwerk“sammlung drin! Ich hatte es übrigens irgendwann mal beim abendlichen gemütlichen Aquarellieren auch geschafft, den Pinsel statt in die Blechdose in die Teetasse zu tunken… so viel zu einem meiner ‚tollen‘ Hobbys.

Ein bisschen Feedback
(Das Online-Synonymwörterbuch kannte das Wort nicht und fragte dann, ob ich „Fettbauch“ meinte. Nett.)
Zum schicken Sweater (wäre doch ein toller Name für ein Kleidungsgeschäft!): Ja ja, man muss sich ja leider nicht nur an die neuen Umstände anpassen, sondern auch noch an die SPRACHE. Sweatjacken sind einfach die neuen Jacketts. So kann es gehen. Es wundert mich jedenfalls nicht, dass es immer coolere Begriffe gibt. Wir erfinden auch wie ihr immer mal neue Wörter, die das Beschriebene einfach besser erklären als die ursprüngliche, altmodische Bezeichnung.

Zum Vegan Blog: möglicherweise habe ich tatsächlich von dem Blog schon mal ein Rezept (oder gar mehrere) ausprobiert, da ich eigentlich immer bei Bedarf ganz wild in Google recherchiere und dann anhand des Rezeptes auswähle, ob es mir in den Kram passt. (Manchmal müsste ich sonst bestimmte Zutaten kaufen, für die ich andernfalls gar keine Verwendung hätte.) Dabei bin ich natürlich schon auf etlichen Blogs gelandet, merke mir allerdings meistens gar nicht, welche es waren.

Zu Pizzamas: ich hab erstmal satte 27 Sekunden vom Video sowie die Emojis gebraucht, um zu schnallen, dass Pizzamas sich aus Christmas ableitet! Davor konnte ich das Wort nicht so richtig lesen, dass es auch Sinn machte. Aber ich glaube, das liegt auch daran, dass Hank in dem Video ziemlich schnell redet. Normalerweise kann ich Untertitel richtig flink lesen (was einfach notwendig ist), aber da ging es doch selbst für mich etwas rasant zu!
Wir (naja, eigentlich ich, aber Herr Dino macht’s scheinbar einfach mal mit) feiern mittlerweile ja auch kein Weihnachten, sondern ‚was Anderes‘ und bislang hieß es immer nur ‚kein Weihnachten‘. Dank der supertollen und superwitzigen Serie „Seinfeld“ (Geheimtipp, falls du sie noch nicht kennst!) gibt es tatsächlich auch einen Begriff dafür: Festivus! Und, ja, DAS feiern wir! Zumindest will ich das irgendwie mal konkreter versuchen. Traditionell wird das am 23. Dezember zelebriert und statt eines bunten, prall geschmückten Tannenbaumes gibt es eine stinknormale Aluminiumstange. Jepp. Es existiert dafür sogar eine Webseite mit einem Shop! Aber grundsätzlich geht es ja darum, für solchen Kram kein Geld auszugeben, sodass sich die Umsetzung ein wenig schwieriger gestaltet und ich somit immer noch auf der Suche nach einer solchen Stange bin (aber so ein Kleiderständer, den wir haben, kam auch schon in Betracht).

Zukunftspläne oder wie man sich selbst eine Herausforderung erteilt
Vielleicht wird das jetzt sogar ein neuer Trend in diesem Blog, dass wir auch noch uns selber Bedingungen bis zum nächsten Blogbeitrag stellen?! Nebst regelmäßigem (Hardcore-)Studienkram wollte ich nämlich endlich noch weitere Dinge schaffen:
– Zwei Aquarellbilder malen
– „Das verlorene Symbol“ weiterlesen (egal, wie wenig!)
– Mindestens ein Rezept ausprobieren

Aber das hat ja nun wirklich nicht höchste Priorität, sondern deine Hausaufgabe für deinen nächsten Beitrag! (Scheinbar gefällt es mir richtig gut, wenn ich zur Abwechslung auch mal Sch***hausaufgaben vergeben darf…)

„Erstelle ein Video von mindestens 30 Sekunden Länge zum Thema Musik, jedoch tonlos. Wie du die Idee umsetzt, bleibt dir ganz überlassen.“

Auf Wiedersehen und bis zum nächsten Mal!
Dino
(und Kuscheldino und Herr Dino und das Notizbuch, das neben mir liegt)

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