Von Schlaghammern, Challenges und Fresssachen

Hallo Olafine,

und so liest man sich wieder! Ohne Umschweife komme ich auch direkt zu meinem Beitrag (da dort glücklicherweise schon alles gesagt wird):

Zurück zum Namen
Erinnerst du dich noch, wie ich erzählt habe, dass ich meinen (realen) Vornamen erst mit 29 Jahren richtig auszusprechen gelernt habe?
Ich konnte es dann Anfang dieser Woche tatsächlich gleich unter Beweis stellen, als ich mich für ein Probetraining angemeldet hatte. Und was muss ich sagen, es hat funktioniert! Gleich im ersten Versuch wurde er korrekt verstanden und aufgeschrieben. Ich glaub, so stolz wie Oskar war ich schon lange nicht mehr… jedenfalls fühlte es sich an, als hätte ich so einen „Power up Mushroom“ aus dem Super Mario-Spiel gefunden.
(Das Probetraining hatte mich zwar nicht wie erhofft genug ausgepowert, trotzdem ließ am nächsten Tag der Muskelkater grüßen…)

Hulk, smash! – oder wie man kraftvoll renoviert
Dieses Wochenende haben wir mal wieder Herr Dinos Schwester und ihrem Freund bei der Renovation des Hauses geholfen. Aber diesmal mit großem Spaßfaktor: wir durften eine Wand im Haus mit einem Riesenhammer zertrümmern! (Ich betitelte es deshalb in der Zeit vor dem Wochenende immer mit „Smash-Party“.) Ich brauche wohl auch nicht zu erwähnen, dass wir uns die ganze Zeit den Riesenhammer aus den Händen gerissen hatten, weil jeder von uns auch mal den Hulk spielen wollte. Eigentlich hatten wir daher abgemacht, dass jeder 10x zuschlagen dürfte, aber es ist wohl selbsterklärend, wie schwer es gewesen ist, sich auch tatsächlich daran zu halten!

Da mein Schwiegervater sich außerdem am PC einen üblen Virus eingefangen hatte, musste Herr Dino sich darum kümmern. So habe ich dann währenddessen, damit wir zeitlich alles schaffen würden, in einem Raum voller Elan Fliesen mit dem Abbruchhammer rausgehauen. Zeitweise gesellte er sich aber auch zur Trümmerparty und ich merkte langsam, wie mein Rücken über die Arbeit jammerte.
Was ich mittlerweile noch festgestellt hatte: Handwerksarbeiten an einem Wochenende bieten nicht nur eine spaßige Abwechslung zum Stadtleben, sondern gleich auch ein gutes Workout – der Muskelkater lässt heute nämlich erneut grüßen! (Auch an Muskeln, von denen ich nicht wusste, dass ich sie hatte. Okay, das ist Quatsch, natürlich weiß ich, dass man so gut wie überall am Körper Muskeln hat.)
Und durch die ziemlich lauten Geräusche (Kompressor, Geräte, allgemeiner Baulärm) fühlten sich meine Hörgeräte scheinbar auch überlastet und wollten für die Dauer der Arbeit einfach gar nicht mehr funktionieren. Mir ist ehrlich gesagt auch nicht mal aufgefallen, wann sie sich überhaupt wieder eingeschaltet hatten und mein Gehör wieder zurückgekommen ist. Zwischendurch war es aber bestimmt ganz witzig, wenn ich in einer Lautstärke, die man beim Hinaustreten nach einer langen Disconacht beherrscht, gesprochen hatte.

Übrigens ist es sehr vorteilhaft, beim Fliesenzerstören eine Schutzbrille und Handschuhe zu tragen. Es sei denn, die herumfliegenden Splitter können einem nichts anhaben. Ich lief am Ende nämlich mit vier Pflastern an den Händen rum (eine Schutzbrille trug ich allerdings). Aber was soll’s, sieht so zumindest ein wenig badass aus!

Challenge (weakly) accepted
Wie ich in meinem letzten Beitrag schon angemerkt hatte, habe ich natürlich deine Herausforderung mit dem Buch und den mindestens 250 Seiten nicht vergessen, geschweige denn übersehen! Das Buch meiner Wahl ist jedoch etwas außergewöhnlich, da ich die Challenge gleich als Gelegenheit dazu nutzen wollte, dieses eine Buch endlich zu Ende zu lesen!
Und ich wusste zudem auch, dass ich eher ein solches Buch schaffen würde als eines, das „bloß“ den Zweck des Entertainments hat. Denn all die anderen Bücher, die sich auf meinem To Read-Stapel befinden, enthalten einfach zu viele Seiten, als dass ich eines innerhalb einer Woche geschafft hätte. Und erwähnte ich schon, dass ich unbedingt dieses Buch zu Ende bringen wollte?! Perfekt also.

„Basiswissen Softwaretest“
IMG_20151011_201457

Ein bisschen gewinnst du allerdings schon, da es kein Buch im klassischen Sinne ist, wie du es vermutlich vorgesehen hattest, und zudem der Hauptteil allein nicht ganz 250 Seiten schafft. Deshalb hoffe ich, dass die Bedingung hiermit trotzdem als erfüllt gilt, denn:
1. enthält das Buch technisch gesehen mehr als 250 Seiten (290 Seiten, um genau zu sein) und 2. habe ich tatsächlich mindestens 250 Seiten gelesen und auch gleich die Aufgaben miterledigt, was hoffentlich einen Mehrwert bringt…

Und ich muss gestehen, dass ich ein kleines Schlupflöchlein gefunden habe, denn das Buch hatte ich schon einmal bis Kapitel 3 geschafft, aber dann irgendwo verbuddelt und jetzt, im Zuge der Herausforderung, wieder rausgekramt. Es stand schließlich nirgendwo, dass ich das Buch nach dem 2. Oktober anzufangen habe, sondern nur, dass ich es bis zum 11. Oktober lesen soll (räuspert sich ausgiebig und genehmigt sich dann einen Schluck Wasser).

Ja, ich war in der Tat ein bisschen verzweifelt, weil ich nicht übertrieben hatte, als ich meinte, ich sei keine große Leserin mehr. Mittlerweile entspanne ich nämlich eher bei einer guten Serie als bei einem guten Buch. Mehr als 300 Seiten hätte ich also innerhalb einer Woche nicht geschafft und sowohl mein physischer Bücherstapel als auch meine Kindle-Sammlung enthielten nur Bücher mit entweder weit weniger als 250 oder (weit) mehr als 400 Seiten. Da bin ich schon ein bisschen ausgeflippt.
Bis mir dann das tolle Buch in einem hellen Licht erschien und ich so DIE perfekte Chance sichtete!
Auf der Hinfahrt zur Smashparty hatte ich dann endlich das letzte Kapitel durch und heute die restlichen Aufgaben sowie die letzten Seiten gelesen (damit das dann auch mindestens 250 Seiten waren).

Beweis, dass ich auch die Hausaufgaben gemacht habe:
IMG_20151011_201527

Nun zum Buch, da es scheinbar ja nicht ausreicht, in der Woche panisch ein Buch mit mindestens 250 Blättern Seite für Seite zu lesen und die Lösungen der Aufgaben hektisch niederzukritzeln, sondern auch noch über das Buch zu berichten:
Wie der Titel schon groß verrät, kann man mit diesem Buch ein gewisses Basiswissen zum Softwaretest erwerben. Es umfasst insbesondere den Stoff, den man zum Ablegen der Prüfung „Certified Tester (Foundation Level)“ nach ISTQB-Standard benötigt. (International Software Testing Qualifications Board)
Man lernt darin nicht nur die allgemeinen Grundlagen des Softwaretestens (wozu muss man denn testen, was muss man dabei beachten), sondern natürlich auch über die verschiedenen Arten des Testens (statisch, dynamisch), die Testverfahren (Blackbox, Whitebox), Vorgehensweisen (wichtige Schritte, Testkonzept, Teststrategie), die verschiedenen Rollen (Testmanager, Testdesigner, etc.) und die Testwerkzeuge (Testframework, Testmanagement).
Mit ISTQB bzw. ISTQB Certified Tester kann man sich stufenweise zum Softwaretester zertifizieren lassen. Leider sind solche Kurse und wohl auch die Prüfungen recht kostspielig, sodass man sie bei Gelegenheit im Studium oder beim Arbeitgeber absolvieren sollte.

Fazit: Auch wenn das gesamte Buch (logischerweise) mit Theorie vollbespickt ist – aber glücklicherweise auch stellenweise gut erklärte Beispiele liefert – so habe ich dadurch viel über Softwaretesten gelernt und mein Gehirn ist nach dem Lesen dieses Buches erheblich schwerer geworden – das merke ich besonders morgens!
Als nächsten Schritt dazu werde ich mir die praktischen Prozesse des Softwaretestens näher anschauen und auch selber einen Versuch wagen. Außerdem habe ich noch einen kostenlosen, englischen Online-Kurs entdeckt, der diese Thematik behandelt. Aber das steht alles auch noch in den Sternen, wie man so schön sagt.

Fressalien
Wieder werde ich einen Abschnitt dieses Beitrages Leckereien, die ich kürzlich entdeckt habe, widmen.
Bei unserem letzten Großeinkauf (am „berühmten“ Feiertag, du erinnerst dich?) habe ich endlich die Quinoa Chips, die ich schon mehrmals in Geschäften entdeckt, aber wegen des verhältnismäßig eher hohen Preises immer liegen gelassen hatte, mitgenommen. Hurra!
Zum Glück schmeckten sie auch gut und der Preis war somit mehr oder weniger gerechtfertigt. Positiv überraschend finde ich dabei die Geschmackssorte „Sauerrahm (!) und Schnittlauch“. Es gibt noch weitere Geschmacksrichtungen und auch andere Chipssorten, z.B. Hummus-Chips aus Kichererbsen.

IMG_20151006_195525
Eat real!

Die nächsten Fressalien, die ich präsentiere, sind die neuen, leckeren Desserts von Alpro in den Sorten Mandel und Haselnuss-Schokolade. Letztere erinnert stark an Monte (von Zott) und Mandel riecht und schmeckt wie Marzipan! Wieder Hurra! Denn ich liebe Marzipan. Es gibt noch eine weitere Sorte: Kokos, die uns aber nicht so sehr angesprochen hat wie die anderen.

IMG_20151011_161258
Tatsächlich neu! Hatte von denen auch nur zufällig auf Facebook erfahren und gibt es zunächst auch exklusiv nur bei Rewe.

Gut, mehr Fressalien habe ich wohl doch nicht anzupreisen.

Amsterdam
Und auch den nächsten Abschnitt widme ich deinem Beitrag und Kommentaren.
Erst einmal: Danke für die Postkarte!! Ich hatte sie schon am Freitagvormittag erhalten und – tada! – tatsächlich erst mit deinem Beitrag, der noch am selben Tag pünktlich ausgeliefert wurde, die beiden Uhren auf der Karte kapiert! Ha ha, ich kann mir damit das Uhren-Ausmaß in Amsterdam nur zu gut vorstellen..! Jetzt fehlt natürlich nur noch das obligatorische Bild von der Uhr. Na, Frau 629km? Bitte an Beitrag Nummer 14!

Schön, dass ihr eine tolle Zeit und viel Spaß in den Niederlanden hattet! Und ich habe natürlich auch wieder was dazu gelernt, weil ich gar nicht von den schmalen Treppenhäusern (oha!) sowie den Möbeltransport-Haken (entgegen des „oha“s sehr praktisch!) wusste. Und wie typische Amsterdamerinnen (nicht Amsterdamen?) ihren Sonntag scheinbar verbringen!

Und ich wusste ja, dass du Basteln liebst, aber ich wusste jedoch nicht, wie kreativ du bei der Auswahl überhaupt sein konntest, was die Herausforderung eben so spannend machte! Ich merke tatsächlich, es ist nicht allzu schwer, verschiedene Materialien zu finden, erst recht nicht, wenn man wie du unterschiedliche Basteltechniken beherrscht!
Auf meinem Schreibtisch habe ich auch bunte Origami-Blätter jederzeit verfügbar liegen, allerdings hatte ich nicht allzu viele gute Anleitungen dafür gefunden und bislang daraus eigentlich nur eine kleine Box für Ringe sowie einen Umschlag aufwendig rumgefaltet. Aber aus anderem Papier habe ich tatsächlich mal einen Schwan und einen Drachen geschafft!

Screenshot_2015-10-11-20-13-48 Screenshot_2015-10-11-20-13-56

Deine Zwischenkommentare zu meinem letzten Beitrag hatte ich der Tat gelesen (die WordPress-App liebt es, aufdringlich zu sein) – ich warte aber grundsätzlich brav, bis ich auch mit dem Schreiben dran bin, damit schön viel zusammenkommt! Den Haferbrei mit Blaubeerkompott würde ich nur zu gerne mal testen, Blaubeermus kann so herrlich süß und lecker sein! (Wir hatten mal vegane Kekse mit Blaubeerfüllung von Twibio. Schleichwerbung und so.) Die Alternative mit anderem Nussmus ist auch eine gute Idee, daran hatte ich noch nicht gedacht, weil Erdnussbutter eigentlich immer geht. (Und ich ehrlich gesagt sonst nur weißen Sesammus für die herzhaften Sachen da habe.)

Und ja, mir ist durchaus bewusst, wie großartig das von mir gewählte Sprichwort ist! (Hustet vornehmlich und klopft sich auf die Schulter.)
An dieses musste ich in den letzten Tagen auch schon öfter denken und ich glaube, dass ich mich seitdem sogar noch häufiger daran halte. Aber kann natürlich auch nur überhebliche Einbildung sein.

So! Ich denke bzw. hoffe nun, ich habe alle Themen, die ich ansprechen wollte, abgedeckt!
Und last, but (definitely) not least:

„Erzähle von 3 deiner Zielen und Bestrebungen für die Zukunft und unterlege diese mit je mindestens einem selbstgemalten Bild oder selbstgeknipsten Foto.“

Arrivederci! Eine schöne Woche wünscht
Dino!

Advertisements

2 Gedanken zu “Von Schlaghammern, Challenges und Fresssachen

  1. 629 schreibt:

    Hallo Dino,

    Es freut uns sehr das die Grüße in Form der Postkarte angekommen sind. Um hier nochmal as richtig zu stellen, wir haben nur eine einzige Postkarte geschrieben….. Das will schon was heissen.

    Wie in meinem vorherigen Kommentar möchte ich leider mitteilen das ich nicht in der Lage bin ein Foto bei zusteuern. Ich hatte schon diverse Fotos gemacht, aber irgendwie will das hier nicht funktionieren….
    Also hier der Link zu meiner neuen Uhr damit du zumindest schon mal eine Vorstellung hast!

    http://www.swatch.com/en/watches/lk292g-menthol-tone

    Nicht der aufregendste Name aber sie sieht wirklich gut aus und im Übrigen ist es gerade 11Uhr 23 zumindest in meinen Breitengraden.

    Als wir dann irgendwann uns mal entscheiden sollten an unserem Haus arbeiten durchzuführen, weiss ich ja nun auch wo ich nach Hilfe schauen kann denn es scheint heir direkt ein paar Experten zu geben!

    Ich wünsche nun allen eine schöne Woche!

    Bis zu den nächsten Beiträgen und Kommentaren

    Frau 629km!

    Gefällt mir

    1. Dino schreibt:

      Ah, schön, Sie zu sehen, Frau 629km, da haben Sie’s ja doch noch an Beitrag Nr. 14 geschafft! Pünktlichkeit ist mittlerweile überhaupt kein Problem für Sie, nicht wahr? (Ich weiß auch nicht, wieso ich jetzt wieder eine Filialleiterin imitiere)

      Oh oh, da fühle ich mich aber geehrt! Dann muss ich mir mal einen Fotorahmen raussuchen und die Karte reinstecken..!
      Die Uhr sieht sehr hübsch aus! Der Name gefällt mir aber auch, falls du „Menthol Tone“ meinst, klingt ja fast wie eine Zigarettenmarke. Ich kann verstehen, dass man dich dann oft nach der Uhrzeit fragen muss, so schön glänzend und funkelnd… damit darfst du gerne bezahlen, wenn wir mal an eurem Haus rumwerkeln sollten *reibt sich die Hände* (Ich kann dich aber beruhigen: mir steht Gold besser!)

      Zu den Bildern gibt’s eine Lösung: am besten lädst du sie auf http://imgur.com/ oder http://abload.de/ hoch und verlinkst sie in deinen Kommentaren. Dann sollte das auch klappen!

      Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s