Freier Freitag mit Sonnenschein!

Liebe Dino!

Heute habe ich endlich mal wieder meinen freien Freitag! Die Ferien sind zu Ende, der Alltagstrott hat uns wieder und ich habe endlich einen Tag, an dem ich nicht wie sonst rumhetze, plane, organisiere und versuche, fast jede Minute zu nutzen, um noch schnell etwas zu erledigen. Es ist zwar nicht so, als hätte ich heute nichts vor und quasi einfach nur Urlaub für mich ganz alleine, aber ich kann mal das Tempo etwas runterfahren und die Ruhe genießen! (Manchmal verfalle ich auch in Panik und Freude zugleich und stehe vor der Frage: Was mache ich zuerst von den vielen Dingen, die ich schon lange mal tun wollte, wenn ich Zeit dazu habe?)
Diese Woche ging tatsächlich auch wieder total schnell rum. Was für mich aufgrund der Bedingung, die Du mir gestellt hast, umso schlimmer war! Aber dazu später….

Die Schwerkraft

Letzten Samstag gab es mal wieder ein schönes Stadtteilfest und bei dem herrlichen Sonnenschein (die vorhergesagten Regenschauer blieben mehr oder weniger aus…) haben wir uns auch dahin begeben, etwas Leckeres gegessen (Eis und asiatisch) und vor allem die schönen Dinge, die zum Verkauf standen, begutachtet. Und am Stand von nuuna.com, an dem es die zahlreichen schönen, in Deutschland hergestellten Notizbücher gab, hat uns eine der Verkäuferinnen eine völlig neue Erklärung für ein typisches Alltagsereignis gebracht, so dass ich mich im Nachhinein nur fragen kann, warum ich erst so alt werden musste, bis mir das mal jemand sagt! 😉
Als plötzlich einige Bücher auf der Auslage, die nur ganz leicht schräg stand, umfielen, meinte sie lapidar: „Ach, da haben die mal wieder die Schwerkraft höher gestellt!“ Sie lächelte wissend und vielsagend und brachte die Bücher wieder in die richtige Position. Tja, liebe Dino, so einfach ist das: Die stellen einfach die Schwerkraft höher und wir denken, es läge an uns, wenn wir plötzlich hinfallen oder Sachen umkippen. Nee, nee, das sind in Wahrheit diejenigen (das Schwerkraftministerium?), die die Schwerkraft ab und zu mal höher (zu Testzwecken? aus einer Laune heraus? des puren Kaputt-Lachen-zu-Könnens wegen?) stellen!
Ich musste schon schmunzeln…..

Notizbuch

Und als hätte ich es geahnt, was Du in Deinem Beitrag schreiben wirst, habe ich mir am Samstag natürlich auch ein schönes Notizbuch gekauft. Die Kaufentscheidung (Schon wieder eins? Und wofür soll das denn sein? Außerdem hast Du doch noch welche liegen?) dauerte zwar etwas, aber ich fand es so schön und dachte mir einfach, die Gelegenheit wird schon kommen, um die richtige Verwendung zu finden. Ich muss nur aufpassen, dass ich es nicht für zu besonders halte, so dass ich die potenziellen Einsatzmöglichkeiten vorbei ziehen lasse….
Und ganz getreu eines meiner häufigen Mottos (Mit Geduld und Zuversicht wird das schon, die richtige Gelegenheit wird schon kommen) habe ich mich dann zum Kauf durchgerungen. Und, was soll ich sagen, -TADA!!- keine 24 Stunden später springt die Gelegenheit vorbei (dein Tipp mit dem Bullet Journal) und ich wusste, was ich mit dem Notizbuch mache! Ja, manchmal treffen meine Mottos ja auch zu!
Hier mein neues Bullet Journal! Ich bin echt begeistert, wie gut das funktioniert!

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Geocaching

Endlich war ich auch mal wieder geocachenderweise unterwegs. Meine Familie ist dafür ja leider nicht mehr so oft zu begeistern… (Und ich bin mir sicher, dass ich es vorher nicht übertrieben habe!)
Ich hatte aus meinem Geocache eine Münze, die weiter transportiert werden musste, und damit eine gute Gelegenheit, zu verkünden, was ich für den Sonntag plante. Und bis auf ein Familienmitglied (okay, in seinem Alter ist es auch absolut out, mit der Familie Schätze zu suchen und Spaziergänge durch den Wald zu machen) waren dann doch tatsächlich alle dabei. Ich konnte sogar noch Freunde von uns mit deren Kindern dazu bewegen, mitzukommen!
Also hieß es letzten Sonntag alle ins Auto und ab in den Wald. Leider haben wir den ersten Cache, trotz intensiver 30-minütiger Suche im Wald, etwas abseits der Wege, nicht finden können… Die Fotos mit den Bäumen und Baumstümpfen bei den anderen Logeinträgen halfen da leider auch nicht weiter, sah alles sehr ähnlich aus… Aber ich hatte zum Glück eigentlich eine andere Serie rund um den Räuber Hotzenplotz im Visier, so dass wir einfach wieder alle ins Auto gestiegen sind (fing sowieso gerade an zu regnen), ein paar Kilometer weiter fuhren und dann woanders unser Glück erneut versuchten (Regen hatte für den Rest des Tages auch wieder aufgehört!). Und diesmal waren wir dann sechsmal erfolgreich! Die Dosen waren nicht zu klein, manchmal ganz gut versteckt, aber jedes Mal schön mit dem passenden Motiv vom Räuber Hotzenplotz und den weiteren Charakteren – je nach dem Namen es Verstecks – verziert. Es gab sogar genügend Tauschmaterial!
Zum Abschluss sind wir noch in den Biergarten neben dem Autoparkplatz eingekehrt, haben dort nachmittags dann das Mittagessen nachgeholt und schließlich bei der Heimfahrt doch schon mal die Sitzheizung zum Aufwärmen angemacht…. Zum Glück wurde es ab Dienstag dieser Woche wieder etwas wärmer!

Olafen

Es hat mir doch noch keine Ruhe gelassen. Was bedeutet Olafen? Beim Nachschlagen im Wörterbuch über Apple bzw. Pages (immerhin kam ja von denen der Verbesserungsvorschlag…) bin ich leider nicht fündig geworden. Im Duden online ist dieses Wort auch nicht bekannt, aber immerhin fragten sie mich, ob ich „Ölhafen“ gemeint hätte…
Bei der erneuten Google-Suche stieß ich dann auf „Wictionary“. Nach der Eingabe von „Olafen“ ins Suchfeld bekam ich die Antwort, dass es hierzu noch keinen Artikel gäbe. Sie fragten mich aber, ob ich einen neuen Eintrag für Olafen erstellen möchte…. Ja, was für eine Versuchung! Noch bin ich ihr nicht erlegen, aber was für ein tolles, neues Betätigungsfeld! (Worte erfinden und erklären! Und dann wetten, wann es das erste Mal irgendwo offiziell auftaucht, mit der richtigen Bedeutung!!)
Sie haben mir – der Vollständigkeit halber – auch noch angeboten, mir einen Artikel zum Thema „Olafen“ zu wünschen! Mal sehen, wie das weiter geht….

Was sonst diese Woche noch so geschah…

Da habe ich zwei Dinge, die ich noch kurz los werden möchte:
Nachdem ein Probefeueralarm (von dem zumindest ich nicht wusste, dass er nur als Probe gedacht war, wohl aber viele andere aufgrund der Uhrzeit – Mittagspause-) am Montag wohl nicht zur Zufriedenheit der Geschäftsleitung und der Feuerwehr ausgefallen war (einige sind erst gar nicht runter gelaufen; sind ja auch bis zu 9 Stockwerke…) und es schon früh (ich war gerade unten angekommen!) wieder eine Entwarnung gab, wurde am Mittwoch der Ernstfall geprobt! Die Durchsage, mit der wir zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert wurden, hörte nicht mehr auf und die Uhrzeit (10 Uhr) sorgte dann doch dafür, dass es alle ernst nahmen. Ca. 25 min später waren wir nach erfolgreicher Räumung wieder in den Büros. Und dann gab es tatsächlich (hatte ich bisher auch noch nicht erlebt) eine – nicht vom Band abgespielte – Durchsage, in der die Mitarbeiter für die schnelle Räumung gelobt und sich bei Ihnen bedankt wurde. Unsere Räumungszeit: 7 Minuten! Keine Ahnung, ob das für ein 9-stöckiges Gebäude eine gute Zeit ist, gefühlt hätte ich 5 Minuten besser gefunden…. Vielleicht machen wir das ja jetzt häufiger, bis wir in 3 Minuten draußen sind! Ich fand, dass die Ansage nicht so klang, als seien 7 Minuten jetzt besonders toll gewesen, aber dennoch alle für die tolle Mitarbeit gelobt werden sollten…
Extrembügeln
Dieses Thema kam diese Woche in der einmal wöchentlich stattfindenden Dienstbesprechung (Kaffeerunde) auf. (Wie auch immer wir da nochmal hingekommen sind….) Und das gibt es tatsächlich! Hier ein wikipedia-Eintrag dazu:
https://de.wikipedia.org/wiki/Extrembügeln
Tja, was man sich alles so ausdenken kann! (Merke ich mir mal für die inzwischen schon immer länger werdende Liste derjenigen Dinge, die Du tun musst, wenn eine Strafe wegen zu späten Bloggens oder nichteingehaltener Bedingung fällig wird :-))
„Berichte von einer guten Tat, die du in der Woche erledigt hast!“

Okay, ich komm nicht mehr drumherum.
Da hast Du mir aber eine ganz schön knifflige Aufgabe gestellt. Erst dachte ich, das schaff ich schon (getreu meinem oben beschriebenen Motto, von wegen Geduld und Zuversicht und so weiter…)
Als die Tage aber so dahin flossen, kamen mir allmählich Bedenken, ob es denn so einfach sein würde, eine gute Tat zu erledigen. Vor allem der eigene Anspruch. Was für eine gute Tat denn? Etwas Heldenhaftes, etwas Besonderes?
Ich könnte ja auch sagen, meine gute Tat bestand darin, dass die Kinder 5 min länger fernsehen durften. Oder dass ich Olafine junior 2 dabei geholfen habe, das richtige Outfit für den ersten Schultag nach den Ferien zu empfehlen. Ich könnte hier doch jeden Sch…. reinschreiben!! (Ja, soweit und verzweifelt war ich wirklich. Aber besagte Olafine junior 2 machte mich darauf aufmerksam, dass sie dann einen Kommentar über die Wahrheit verfassen würde! Ging also auch nicht… Hätte das Universum auch bestimmt nicht lustig gefunden, bei so etwas Wichtigem einfach irgend einen Sch…. zu schreiben…)

Bis jetzt hat es leider auch immer noch nicht an der Tür geklingelt (für eine allerletzte Chance in der letzten Minute…).
Seit Mittwochabend hätte ich es auch gelten lassen, einfach einem Bettler etwas Geld (wäre dann auch etwas mehr als sonst gewesen!) zu geben. Aber, wie es das Schicksal anscheinend so will, an den üblichen Orten sitzen diese Woche tatsächlich keine Bettler rum! Ich habe es echt herausgefordert und bin sogar zum Alnatura heute morgen gefahren. Da sitzt immer einer! Nein, heute nicht. (Gestern beim Vorbeifahren auch schon nicht!).
Tja, ich kann nur hoffen, dass Du das mickrige, was ich jetzt nur vorzuweisen habe, gelten lässt. Nur schon mal zur Verteidigung vorweg: der Begriff „gute Tat“ ist ja relativ und grundsätzlich sehr weit zu verstehen! Und zwei kleine gute Taten, die man einzeln vielleicht nicht gelten lassen würde, könnten in der Summe doch schon als „gute Tat“ ausreichen, oder?

Gestern Nachmittag habe ich beim Bäcker einer Frau, der gerade einige Münzen aus dem Geldbeutel weit verstreut gefallen waren, noch die letzte Münze genannt, damit sie die auch noch findet, da sie alle anderen schon eingesammelt hatte. Hätte sie vielleicht sonst übersehen, war nämlich hinter ihr! War auch eine 50-Cent-Münze! Und aufheben konnte ich sie nicht, da ich leider vollbepackt war…. Hätte ich sonst natürlich sofort getan!

Außerdem habe ich gestern das Video von John Green (hier der Link: https://youtu.be/KVV6_1Sef9M) über die derzeitige Flüchtlingskrise über Facebook geteilt und hoffentlich so einen minimalen Beitrag zu noch mehr Hilfe und Verständnis geleistet.

Gerne hätte ich schon aktiv etwas für die Flüchtlinge getan (außer den üblichen Geldspenden, die wir sowieso ab und zu leisten), aber außer zu dem Sammeln von Infos, wo man wie hier vor Ort helfen kann, bin ich aus Zeitgründen leider diese Woche nicht gekommen…. Wird aber auf jeden Fall noch werden, unabhängig von einer zu erfüllenden Bedingung…. Dann berichte ich auch davon!

(Ich hoffe, Du lässt das gelten…..) (Regieanweisung: Ich gucke mit großen, blauen Augen treuherzig Dir bittend ins Gesicht!)

So, liebe Dino, das war es von mir, ist diesmal etwas ausführlicher geworden…

Achso, ja, hätte ich natürlich nicht fast vergessen ;-),
Deine Bedingung lautet:
Du darfst bei Deinem Beitrag das Wort „Glück“, in welcher Form und Schreibweise auch immer – also auch nicht als Wortbestandteil – nicht verwenden!

Viel Glück dabei!

Deine Olafine

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